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Die Medien und die Piraten

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Netter ZAPP Beitrag:

Unentspannt – Journalisten und Piraten

Erinnern Sie sich den Parteitag der Grünen vor 20 Jahren? Neues Auftreten. Neues Aussehen. Neue Aussagen. Unwiderstehlich für die Medien. Jetzt entern die Piraten die Schlagzeilen. Neues Auftreten. Neues Aussehen. Neue Aussagen. Nur das Problem ist das Alte: Das Bild der Piraten in der Presse steht – wie damals bei den Grünen – in grossen Teilen bereits vorher fest.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medien_politik_wirtschaft/piraten339.html

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Written by benniswelt

Mai 3, 2012 at 09:05

Wie die Öffentlich-Rechtlichen Sender Partei ergreifen

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Nach meiner Mail an den NDR bezüglich der schlechten Berichterstattung, die übrigens immer noch nicht beantwortet wurde, gibt es nun Neuigkeiten zum Thema Öffentlich-Rechtliche-Sendeanstalten. Diese verhalten sich nicht mehr neutral, sondern ergreifen mit der Contentmafia Position für ACTA.

In der gemeinsamen Pressemitteilung wird die Bundesregierung aufgefordert, “ohne weitere Verzögerung wie bereits beschlossen zu unterzeichnen und mit größerem Nachdruck als bisher eine zukunftsorientierte Reform des Urheberrechtes sowie dessen Schutz im digitalen Zeitalter in Angriff zu nehmen”

und

“Nachdem sich jeder davon überzeugen konnte, dass alle bei ACTA zur Eindämmung von Rechtsverletzungen vorgesehenen Maßnahmen bereits dem deutschen Schutzniveau entsprechen, sollte das Abkommen nun auch unterzeichnet werden.”

Dass Teile des Abkommens immer noch geheim sind und somit die obige Aussage falsch ist wird logischerweise nicht erwähnt. Warum sich die ARD und das ZDF dafür einspannen lassen muss man sich hier schon fragen.

Es entsteht zudem der Eindruck, dass die Berichterstattung des NDR nicht aus versehen falsch war, sondern Teil der Position des Öffentlich-Rechtlichen-System ist. Dass der NDR nicht antwortet verstärkt für mich diese Theorie.

Quelle:
http://netzpolitik.org/2012/zdf-und-ard-fur-acta-und-privatisierung-der-rechtsdurchsetzung/

Written by benniswelt

Februar 17, 2012 at 19:16

ACTA und das Versagen der alten Medien

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Nach den großen Demos gegen ACTA gestern konnte man wieder wunderbar beobachten, wie die alten Medien versuchen die Meinung in der Bevölkerung zu beeinflussen und zu dominieren. Aber dabei vergessen sie, dass es nun etwas gibt, das sich Internet nennt.

Wie bereits in meinem letzten Eintrag geschrieben, hat der Radiosender NDR2 nach der Demo in Hamburg von 1.000 Internet-Nutzern gesprochen, die an der Demo teilgenommen hätten. Wären Reporter des NDR dagewesen, ich habe nur einen Kameramann gesehen, dann wäre diese massive Fehleinschätzung wohl nicht passiert. Die Organisatoren sprechen von 8.000 Teilnehmern und die Polizei von 4100. Wie kommt der NDR also zu solchen Zahlen? Entweder sollen die Proteste gezielt unter den Teppich gekehrt werden, was auch die tendenzielle Berichterstattung und die Wortwahl der Berichte erklären würde, oder die Autoren, die die Artikel und Radiobeiträge schreiben, haben sich nur wenig oder überhaupt nicht mit dem Thema auseinandergesetzt. Entweder nimmt die Politik Einfluss auf die öffentlich-rechtlichen-Anstalten oder die GEZ Gebühren werden nicht sinnvoll eingesetzt. Beides sind für mich unerträgliche Zustände.

Aber nicht nur der NDR schlampt bei den Zahlen, so soll der SWR von hunderten Teilnehmern gesprochen haben, wenn es in Wirklichkeit mehrere Tausend waren. Fragt man als Redakteur oder Autor bei den Öffentlich-Rechtlichen gar nicht mehr bei der Polizei nach, oder bei den Organisatoren der Demos? Sind die fünf Minuten Arbeit etwa zu viel verlangt. Ist Nachdenken zu viel verlangt? Ist Qualitätsjournalismus zu viel verlangt oder bin ich an dieser Stelle einfach nur hoffnungslos naiv?

Auch bei der N-TV Redaktion scheint die eine Hand von der anderen nichts zu wissen. Auf der Webseite wurde von 6.000 Teilnehmern in Berlin gesprochen und in den 20:00 Uhr Nachrichten dann von 2.000, während die Organisatoren von etwa 10.000 sprechen.

Beim Guardian soll man angeblich gar nichts zu den Europaweiten Demonstrationen gefunden haben.

Eines ist sicher, in Zeiten des Internets bleibt schlechte Arbeit nicht lange unerkannt und die Medien müssen sich die Frage gefallen lassen, gerade die Öffentlich-Rechtlichen, was mit unseren Gebühren jetzt eigentlich genau finanziert wird. Guter Journalismus ist es ja offenbar nicht.

Tendenzielle Berichterstattung beim NDR

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Gerade eben habe ich Nachrichten gehört und war über die Berichterstattung des NDR sehr verwundert, da diese offensichtlich falsch war. Damit der Sender da nicht raus kommt, werde ich mal meine E-Mail hier veröffentlichen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Teilnehmer der Anti-ACTA Demonstration in Hamburg war ich gerade
sehr über Ihre Berichterstattung verwundert. Angeblich waren es nur
1.000 „Internet-Nutzer“. Laut Veranstalter haben 8.000 Menschen
demonstriert. Auf jeden Fall waren es meiner eigenen Einschätzung nach
weit mehr als 1.000.

Weiter finde ich die Wortwahl „Internet-Nutzer“ nicht zielführend, da es
sich hier um ein viel komplexeres Problem handelt, das nicht nur das
Internet betrifft, wie auch auf der Demo angesprochen wurde. Das dürfte
den NDR Reportern aber sicherlich bekannt sein, wenn sie ihren
Qualitätsanspruch halten mögen.

Als Gebührenzahler erwarte ich von öffentlich-rechtlichen
Rundfunkanstalten wahrheitsgemäßen Journalismus, der eine neutrale
Position vertritt und die Hörer sachgerecht informiert. Die sehr
offensichtlichen Kritikpunkte am ACTA-Abkommen wurden überhaupt nicht
angesprochen. Im Gegenteil wurde ein Bild vermittelt, dass die
Teilnehmer gegen Urheberrechte sind, was so ja nicht den Tatsachen
entspricht.

Ich würde Sie bitten in Zukunft objektiv zu berichten um nicht den
Anschein zu erwecken, dass die Berichterstattung politisch gefärbt sein
könnte.

Mit freundlichen Grüßen
Benjamin Lebsanft

Forschungsverbot am deutschen Bildungssystem

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Nach Recherchen des Magazins ZAPP (NDR), hindert die Kultusministerkonferenz (KMK) Forschungsgruppen daran, ihre Ergebnisse bezüglich des deutschen Bildungsystems zu veröffentlichen. Bei Nichtbeachtung der Anweisung drohen Geldstrafen in Höhe von 10.000€.

Wieso dürfen diese Ergebnisse nicht veröffentlicht werden? Für mich gibt es da nur eine logische Schlussfolgerung. Um das deutsche Bildungssystem steht es im europäischen oder internationalen Vergleich sehr schlecht. Nur will das die KMK nicht wahrhaben und betreibt hier Vogel-Strauß-Politik nach dem Prinzip, wenn es die Leute nicht lesen dürfen existieren die Probleme nicht. Es wird hier Zeit, dass ein frischer Wind durch das Bildungssystem weht.

Einfluss der Politik auf die Wissenschaft darf nicht sein, deswegen müssen die etablierten Parteien von ihrem Thron gewählt werden. Da Bildung die wertvollste Ressource ist, die ein Land haben kann, ist es ein sehr dringliches Problem und es geht ja schließlich um unsere Kinder (haha ;))

Written by benniswelt

Februar 3, 2012 at 09:58