Bennis Welt

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Night of the living maps

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Soll ein weltweiter Mapathon am 07 Feb. 2012 werden, bei dem alle Mapper zusammen in lokalen Parties die ganze Nacht lang bei Vollmond Luftbilder abzeichnen. Quasi eine LAN-Party für GIS-Freaks. Und weil man nach 8 Stunden wirklich sehr fertig aussehen wird, haben wir uns einfach ein furchteinflößendes Motto gewählt 😉

Notlm

Siehe:
http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Night_of_the_living_maps

Written by benniswelt

Januar 31, 2012 at 12:19

Contentmafia will Haftungsausschluss für Betreiber abschaffen

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Nach dem Megaupload Fall will die GVU den Haftungsausschluss für Dienstleister abschaffen, die Haftung für den Dienstleister ausschließt, wenn er von der Tätigkeit der Nutzer nichts wusste. Man will also den Dienstleister dazu verpflichten, Dateien der Nutzer automatisch zu überwachen, zu durchleuchten und am Besten noch gleich mit einem Katalog, den die GVU stellt, abgleichen lassen, noch bevor die Dateien zugänglich gemacht werden.

Das Ganze ist für mich so absurd, wie wenn man Internetanbieter dafür haftbar machen würde, was die Konsumenten mit dem Anschluss oder dem Produkt der Anbieter anstellen. Oder um einen überfälligen Autovergleich zu bringen, die Autohersteller dazu verpflichtet, dass mit den Autos die Straßenverkehrsordnung gar nicht erst umgangen werden kann.

Wie das ohne drastische Überwachung der Nutzer geschehen kann, das lässt die GVU offen.

„Prima facie kann davon ausgegangen werden, dass ein Filehoster auf das Hochladen von Raubkopien spekuliert, wenn er Uploader bezahlt. Dass er eine Ausnahme bildet, sollte er gegebenenfalls selbst darlegen müssen“, sagte GVU-Chef Matthias Leonardy. Die Betreiber von Filehoster müssten sich darüber im Klaren sein, dass sie durch Provisionszahlungen das Hochladen von Raubkopien fördern.

Wer diese Dienste also nutzt, sollte beweisen müssen, dass er es legal tut? Der gute Mann hat wohl noch nichts von der Unschuldsvermutung gehört? Ich kenne viele Entwickler von freier Software, wie z.B. Android Entwickler auf XDA-Developers, die diese Dienste nutzen, um legale freie Software zu verteilen. Wieso man also seine Unschuld beweisen soll und nicht einer Straftat überführt werden muss, lässt er auch offen. V.a. halte ich es für eine dreiste Unterstellung, dass jeder der Uploaddienste verwendet, diese nutzt um illegalerweise Dateien zu tauschen.

Ich mache hier an dieser Stelle der GVU mal einen Vorschlag. Ihr bietet Dienste an, bei denen der Konsument so einfach und barrierefrei eure Güter konsumieren kann, wie es die Sharehoster ermöglichen. Schafft endlich ein Angebot, die Nachfrage besteht ja offensichtlich. Und schafft endlich diese nervigen Spots vor Kinofilmen ab. Wir haben für das Anschauen der Filme verdammt noch mal bezahlt. Schafft den Kopierschutz ab, der es uns unmöglich macht von uns gekaufte CDs da zu hören, wo wir es wollen. Wir haben die CD deswegen extra gekauft und nicht aus dem Netz heruntergeladen. Schafft endlich Inhalte die es wert sind konsumiert zu werden. Bietet bei euren Produkten einen echten Mehrwert und kein läppisches Faltblatt als „Booklet“, bietet Bonusfeatures die man so nirgends findet und betrachtet uns Kunden nicht nur als Geldgeber für euren Mist. Wir sind die Kunden, wir wollen für unser Geld etwas geboten habe, ihr habt zu liefern und uns nicht zu drangsalieren!

Quelle:
http://www.golem.de/1201/89403.html

Written by benniswelt

Januar 30, 2012 at 14:42

CHDK für die IXUS 300HS auf dem Autobuild-Server

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Seit einer Weile gibt es einen automatischen Build der aktuellen CHDK SVN Version.

Wer CHDK nicht kennt, kann hier nachlesen worum es sich handelt. Kurz zusammengefasst handelt es sich bei CHDK um eine alternative Firmware für Canon Kompaktkameras, die in den Arbeitsspeicher der Kamera geladen wird und dann den Funktionsumfang der Kameras erweitert. Dazu gehört RAW Unterstützung, eine Skriptsprache mit der man die Kamera automatisieren kann und weitere manuelle Einstellungen.

Written by benniswelt

September 22, 2011 at 09:38

Wie freie Software den Handymarkt revolutioniert

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Seien wir mal ehrlich, wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass wir im Jahr 2011 auf fast der Hälfte der Smartphones einen Linux Kernel laufen haben und das Betriebssystem bis auf ein paar Kleinigkeiten, wie z.B. Grafiktreiber, nahezu freie Software sein wird? Ich auf jeden Fall nicht. Umso größer ist jedoch meine Freude, zu sehen, dass der Gedanke der freien Software weiter um sich greift und auch noch sehr erfolgreich ist.

An Seiten wie xda-developers sieht man, dass das einen regelrechten Boom an alternativen Firmwares für die Geräte ausgelöst hat, ein Vorteil der offenen Natur von Android. Dabei wird nicht nur das Aussehen verändert, sondern tiefgreifende Veränderungen am Kernel, den Treibern und den Anwendungen werden vorgenommen. Fehler der Hersteller werden ausgebügelt, das Produkt wird aufgewertet, Funktionen ergänzt und erweitert. Bei einem proprietären Entwicklungsmodell wäre der Endkunde auf die fehlerhafte Version des Herstellers und dessen Updatepolitik angewiesen.

Durch dieses Entwicklungsmodell werden auch Firmen wie Samsung oder HTC an die offenen Strukturen herangeführt und können sich an den offenen Umgang und die Upstream-Entwicklung direkt im Linuxkernel gewöhnen, was allen Kunden dieser Firmen zugute kommt, da sie von Anfang an ein solides Fundament nutzen können, welches Linux bietet.

Ich merke das an meinem Samsung i5800, bei mir läuft mittlerweile ein Kernel, der das Gerät von seinen ursprünglich 667MHz auf 1400MHz übertakten kann, mit den Voodoo Soundtreibern wird der Highend Audio-Chip im Gerät richtig angesteuert und die Soundqualität drastisch aufgewertet, durch eine sogenannte Aftermarket-Firmware für Smartphones komme ich durch eine in der Entwicklung befindlichen Version von CyanogenMod in den Genuss von Android 2.3.5, Samsung hat bei 2.2 mit den Updates aufgehört. Ein Update des verwendeten Kernels von 2.6.32 auf 2.6.37 steht auch an. Ziemlich beeindruckend, was freie Software hier bewirken kann!

Momentan finde ich es noch ein wenig schade, dass die ganzen positiven Veränderungen nicht die Entwicklungszweige der Hersteller zurückfließen, was ja eigentlich der Grundgedanke der freien Software ist, und die Hersteller immer noch jedes Jahr unzählige neue Geräte auf den Markt werfen, ohne die Hardware der alten Geräte auch nur im Ansatz ausgereizt zu haben.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Hersteller sich besser an des Entwicklungsmodell freier Software anpassen, schon von Anfang an öffentlich Repositories haben, wo man Patches einreichen kann und einen öffentlichen Bugtracker haben. Aber das wird wohl noch eine Weile dauern!

Written by benniswelt

September 15, 2011 at 10:08

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