Bennis Welt

Pirat, Physiker, Free Software Nerd

Archive for März 2009

Ökosoziale Geldanlage

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Da bei den meisten Gesprächen, die ich mit meinen Freunden darüber geführt habe, keiner wusste, dass es solche Banken gibt, habe ich mich dazu entschlossen, einen kleinen Artikel hier zu schreiben.

Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise, des Versagens der Geldinstitute stellt sich die Frage, wo man sein Geld sinnvoll anlegen kann, mit besten Gewissen und Vertrauen. Genau hier kommen ethisch korrekte Banken ins Spiel, die Geld nach Ausschlusskriterien (bei der GLS Bank z.b. Alkohol, Atomenergie, Biozide, Chlororganische Massenproduktion, Embryonenforschung, Grüne Gentechnik, Pornografie, Rüstung, Tabak, Arbeitsrechte, Kinderarbeit, Menschenrechte, Tierversuche, kontroverses Umweltverhalten, kontroverse Wirtschaftspraktiken sind) anlegen, man selber entscheiden kann wofür das eigene Geld bei der Kreditvergabe verwendet wird. Diese Banken unterstützen zumeist auch soziale und ökologische Projekte durch Geld oder öffentliche Diskussionen.

Wer sich genauer darüber informieren will, findet hier eine erste Anlaufstelle:
http://www.ethische-geld-anlage.de

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März 28, 2009 at 11:36

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Kinderpornos oder die Zensur des Internets

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Habe gerade zwei weitere lesenswerte Artikel zum Thema gefunden, das gerade durch die Medien geistert:

Die Legende von der Kidnerpornoindustrie
Kinderpornographie – Wahlkampfschlager, Aktionismus, Zensur

Written by benniswelt

März 26, 2009 at 11:21

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DCRaw 8.93/1.421 Binaries

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Newer binaries available!

Dave changed the following:

1.421:

  • Pentax K2000/K-m Huffman tree must be read from the MakerNote.
  • The Kodak 620x and 720x use the filter pattern YMCY, not GRBG.

1.420:

  • Added „-g“ option for custom gamma curves.
  • Support the Pentax K2000/K-m.
  • Support Firmware 1.0.7 in the Canon EOS 5D Mark II.

If you like my binaries please click on the advertisement below or buy at a shop listed under Advertisement. The collected money will be donated to various open source projects.

If someone wants to advertise here, contact me and we can arrange the details.

Written by benniswelt

März 24, 2009 at 11:50

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Internetsperren oder ein weiterer Schritt zur Internetzensur

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Familienministerin Ursula von der Leyen vertritt offenbar die Ansicht, dass es sinnvoll ist, Zugriff auf bestimmte Seiten zu sperren um so die Verbreitung von Kinderpornografie (Achtung, das ist genauso böse wie Terrorismus! Keine Sorge, ich bin mir der tatsächlichen Problematik bewusst, aber Politiker nutzen diese zwei Worte in 99% der Fälle für Wahlkampf oder um etwas anderes durchzudrücken, weil gegen ne Maßnahme gegen KiPo kann ja niemand sein ohne sich verdächtig zu machen).
Dabei übersieht Frau von der Leyen offenbar, dass es verfassungsrechtlich bedenklich ist, in das Fernmeldegeheimnis einzugreifen, weiter bezweifelt der Bund Deutscher Kriminalbeamter, also die Leute die dafür zuständig sind das zu bekämpfen, den Sinn dieser Maßnahme und fordert, „mehr Internetfahnder und Kinderpornografie-Ermittler in der Kriminalpolizei ausbilden und einsetzen“.
Das gleiche sieht man doch auch bei anderen Themen, Polizeibeamte werden reduziert und wegrationalisiert, auf der anderen Seite sprechen unsere Politiker aber von der immerwährenden Bedrohung, passt nicht ganz zusammen meiner Meinung nach.
Weiter ist die technische Umsetzung einigermaßen schwierig und wird leicht umgangen werden können:

Sperren, die auf der Speicherung von Hashwerten beruhen, also der Erkennung des Bitmusters eines zu blockierenden Inhalts, seien demnach wirksamer als adressbezogene Sperren oder Sperren auf Basis der DNS-Einträge. Adressbezogene und DNS-Sperren sind dagegen relativ nutzlos, erklärte er. „Aber auch Hashwert-bezogene Filter versagten bereits, wenn 1 Bit des Inhaltes, also des Bildes, Videos oder Textes, verändert werden“, so Professor Hannes Federrath (Universität Regensburg). Das verursache aber neuen Aufwand des Bereitstellers, der an jedem Inhalt Veränderungen vornehmen müsse.

Und wenn erst mal Kinderpornografie blockiert wird, wächst das Begehrlichkeiten, man könnte ja auch für die Musikindustrie Seiten sperren oder für die Regierung unvorteilhafte Blogs und Seiten.

Quelle: golem

Written by benniswelt

März 15, 2009 at 07:49

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Amoklauf und die Folgen

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Ein schöner Kommentar aus dem Heise Forum dazu:

In einer Welt, in der man sich schneller am gesellschaftlichen Rand befindet als je zuvor, ist m. E. diese Reaktion bei Menschen, die sowieso schon ein angeknackstes Selbstbewusstsein haben, verdammt naheliegend.

Noch nie wurden Menschen in unserer Gesellschaft so schnell ausgegrenzt wie jetzt. Z.B. stellt RTL die Menschen mit Uta Bresan wieder an den Pranger und jede zweite „Berichterstattung“ der Privaten ist eine Meinungsmache. Wer nicht ins Schönchenbild passt, wird gnadenlos niedergemacht. So mancher „Freak“ hat mir um einiges besser gefallen, als die beiden profillosen Models die ihre eigene Person über alles zum Maßstab setzen.

Das sich dies auch in die Schulen überträgt, ist doch nur selbstverständlich. Und wem hätte es nicht weh getan, wenn die Mädels der Klasse in bester RTL-Manier den Freak erst einmal von oben bis unten abbürsten.

Wir brauchen eine Akzeptanz der Individualität und ein Respektieren derselben. Und das läßt sich nicht erreichen, in dem man Waffen oder Killerspiele verbietet. Wir müssen anfangen, diese Werte wieder zu vermitteln. Jeder Mensch ist etwas wert. Und zwar wesentlich mehr als die monetäre Summe der Bekleidung, bzw. das Maß der Angepasstheit an optische gesellschaftliche Standards.

Written by benniswelt

März 12, 2009 at 22:15

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FDP im Aufwind, aber warum?

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Wäre nett, wenn mir das jemand von euch erklären könnte. Die FDP steht doch für freie Märkte, Privatisierung und ist gegen staatliche Eingriffe usw. Die Leute bekommen gerade die Auswirkungen zu spüren, wie grandios die Selbstregulierung der Märkte funktioniert und dann bekommt die FDP so einen Aufwind? Verstehe ich nicht.

Written by benniswelt

März 6, 2009 at 06:58

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Gentechnikverbote in Österreich und Ungarn bleiben, EU Kommission unterliegt

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22 Staaten haben heute mit der nötigen 2/3 Mehrheit (282 Stimmen von 345) den Vorschlag der EU Kommission abgeschmettert, die Gentechnik-Verbote in Österreich und Ungarn aufzuheben.

In letzter Sekunde noch hat Herr Gabriel mit Nein gestimmt, die erste Gentechnikkritische Handlung eines deutschen Politiker, das macht Grund zur Freude und zeigt, dass vielleicht doch der Zeitpunkt gekommen ist, an dem die Politiker einsehen, dass die Mehrheit gegen Gentechnik ist. Vielleicht ist es aber nur Wahlkampf, das wird sich zeigen.

Die Antwort von Herrn Gabriel an Stop the crop:

Es gibt in Deutschland eine Debatte über die Möglichkeit, gentechnikfreie Regionen zu schaffen. Meine Kollegin, Landwirtschaftsministerin Aigner, hat diese Debatte in der Nachfolge von Herr Seehofer bekommen. Ich kann mir nicht ernsthaft vorstellen, dass wir in Deutschland über gentechnikfreie Regionen sprechen, aber gentechnikfreie Mitgliedsstaaten in der EU nicht zulassen. Ich wollte mit meinem Abstimmungsverhalten also auch der Kollegin Aigner Spielraum in der notwendigen Debatte in Deutschland verschaffen.

Einen weiteren Grund erläutere ich Ihnen in aller Offenheit: Ich kann den gesellschaftlichen Mehrwert der Genprodukte von Monsanto nicht erkennen. Ich sehe allerdings, dass es einen betrieblichen Mehrwert für Monsanto gibt. Allerdings werden die Bedingungen, unter denen gentechnisch veränderte Produkte dieser Firma in den USA eingesetzt werden, in Europa nirgendwo eingehalten ‐ zum Beispiel 800 Meter Abstand.

Und dass diese Firma ein Produkt hat, bei dem sie Landwirte in Abhängigkeit zwingt, das scheint mir auf der Hand zu liegen. Denn die Produkte dieser Firma haben selbst Resistenzen gegen Pflanzenschutzmittel ‐ es sei denn, das Pflanzenschutzmittel kommt von Monsanto. Also dass man eine Pflanze züchtet, die resistent ist außer gegen ein Pflanzenschutzmittel, für das man selber das Patent besitzt, finde ich zwar eine intelligente Geschäftsidee, das muss aber nicht zwingend einen Umweltminister dazu bringen, diesem Geschäftsmodell zum Durchbruch zu verhelfen.

Ich kann nicht erkennen, warum wir den Interessen eines einzigen US‐Konzerns folgen und damit die Mitgliedstaaten und die Bürgerinnen und Bürger gegen uns aufbringen sollten. Ich glaube übrigens nicht, dass bei so großen Sorgen in der Bevölkerung gegen gentechnisch veränderte Produkte im umgekehrten Fall eine amerikanische Regierung sich so ins Zeug legen würde, ein europäisches Präparat auf den amerikanischen Markt zu bringen. Man stelle sich vor, diese Debatte um Gentechnik‐Produkte gäbe es in den USA, und die einzige Firma, die ein Interesse daran hätte, dieses Präparat dorthin zu verkaufen, wäre eine europäische: Ich möchte einmal wissen, ob der amerikanische Kongress sich derart ins Zeug legen würde zur Verfolgung europäischer Wirtschaftsinteressen eines einzelnen Unternehmens, wie es jetzt die EU‐Kommission zur Verfolgung der Wirtschaftsinteressen eines amerikanischen Unternehmens tut ‐ gegen die großen Sorgen bei uns in der Bevölkerung.“

Weiter stehen noch Abstimmungen an, die die Verbote in Frankreich und Griechenland betreffen. Der deutsche Vertreter verließ bei der Abstimmung, wie das Landwirtschaftsministerium zugab, „weisungsgemäß“ den Saal um weder dafür noch dagegen stimmen zu müssen. Ich werde euch benachrichtigen, wenn die nächste E-Mail Aktion ansteht, derweil könnt ihr euch hier informieren:
http://www.gmo-free-regions.org/stop-the-crop

Written by benniswelt

März 2, 2009 at 21:07

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