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OpenStreetMap, die freie Wiki-Weltkarte

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Ich hoffe dieser Artikel wird einer von mehreren in dem es um freies Wissen, den offenen Zugang dazu und die Verwendung dessen gehen soll. Den Anfang macht OpenStreetMap, da es für mich gerade das Lieblingshobby schlechthin ist und absolut süchtig macht. Doch zuersteinmal, was ist OpenStreetMap (kurz: OSM) eigentlich? Auf OpenStreetMap.de liest man in der Zusammenfassung:

OpenStreetMap ist ein im Jahre 2004 gegründetes Projekt mit dem Ziel, eine freie Weltkarte zu erschaffen. Wir sammeln weltweit Daten über Straßen, Eisenbahnen, Flüsse, Wälder, Häuser und alles andere, was gemeinhin auf Karten zu sehen ist. Weil wir die Daten selbst erheben und nicht aus existierenden Karten abmalen, haben wir selbst auch alle Rechte daran. Die OpenStreetMap-Daten darf jeder lizenzkostenfrei einsetzen und beliebig weiterverarbeiten.

Persönlicher Bezug

Als ich 2007 das erste Mal von OpenStreetMap gehört habe, war die Karte in Deutschland gerade im Entstehen und war an den meisten Stellen noch leer und weiß. Ich dachte mir, eine weitere Weltkarte braucht doch keiner, es gibt doch GoogleMaps und wieso sollten Leute da überhaupt mitmachen und Straßen, Wälder etc. eintragen. Außerdem gibt es bei Google doch Satellitenfotos, da brauch ich keine Karte die Straßen und Wälder nur als bunte Linie zeigt. Damit war die Sache für mich (erstmal) gegessen.

Als ich 2009 allerdings eine Fahrradtour plante stellte sich schnell heraus, dass in Sachen Genauigkeit, Detailreichtum und Aktualität kein besseres kostenfreies und offen lizensiertes Kartenmaterial vorhanden war. Ich habe mir die Karte in meiner Region angesehen, es war schon viel da, aber es fehlte auch noch ziemlich viel. In diesem Moment stand für mich fest, da musst du mitmachen, du brauchst ein GPS Gerät und dann verbesserst du dein Dorf und machst dort die beste Karte, die es dafür gibt.

Die Fahrradtour war der beste Anlass dafür mir ein GPS Gerät zu kaufen. Meine Mutter meinte noch, dass ich mir doch lieber gedruckte Karten kaufen solle. Aber mein Plan stand fest, ich wollte keine Karte eines kleinen Bereichs, sondern möglich viel Kartenmaterial, das zu jeder Zeit auf meinem GPS Gerät verfügbar ist und mich zudem nichts kosten soll. Da ich zudem ein großer Fan von freiem Wissen und Wissensaustausch bin, gab es nichts mehr daran zu rütteln, ein GPS Gerät musste her.

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Written by benniswelt

April 20, 2011 at 20:01