Bennis Welt

Pirat, Physiker, Free Software Nerd

Archive for Oktober 2011

Warum wählen immer mehr Leute Piraten?

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Schwierige Frage! Nicht…

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Oktober 20, 2011 at 14:36

Strafanzeige gegen Innenminister Herrmann

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Die Piratenpartei Bayern hat heute zusammen mit der humanistischen Union Strafanzeige gegen Innenminister Joachim Herrmann eingereicht.

Wie die Anzeige im Einzelnen darlegt, sieht der Landesvorstand unter anderem in der Beschaffung und dem Einsatz des »Bayerntrojaners« eine Verletzung der Strafvorschriften §§ 202a, 202b, 202c, 303a, 303b StGB (Ausspähen und Abfangen von Daten respektive Vorbereitung, Datenveränderung und Computersabotage) sowie eine Verletzung von nach Art. 37 BayDSG bußgeldbewährten datenschutzrechtlichen Vorschriften.

Endlich unternimmt jemand etwas gegen diesen vorsätzlichen Verfassungsbruch. Ich hoffe die Gerichte sehen das ähnlich! Wenn, werden hoffentlich noch Klagen gegen Herrn Friedrich und seine verfassungsfeindlichen Freunde folgen.

Quelle

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Oktober 17, 2011 at 11:53

Es ist Zeit zu gehen Herr Friedrich

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Denn wer so etwas raushaut, der ist meiner Ansicht nicht als Innenminister tragbar und muss sofort zurücktreten:

Das Landgericht Landshut hat zu den Möglichkeiten der Quellen-Telekommunikationsüberwachung eine andere Rechtsauffassung vertreten als die bayerische Staatsregierung. Entscheidend ist: Wir müssen in der Lage sein, Kommunikation zu überwachen.

Um einen Vergleich eines Freundes zu bringen, wäre das wie wenn ich sagen würde, dass das Gericht eine andere Sichtweise zu Korruption hat aber doch entscheidend ist, dass mein Kumpel das Geld gebraucht hat. Unfassbar! Herr Friedrich, bitte tun Sie unserem Rechtsstaat einen Gefallen und treten Sie freiwillig zurück, es ist unerträglich!

Quelle

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Oktober 16, 2011 at 15:52

#OccupyWallStreet Videosammlung

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Seven year old Celia Cooley visits McPherson Square in Washington DC to see for herself:

I am not moving:

Jesse Ventura attends occupy protest:

Stéphane Hessel on Occupy Wall Street: „You Must Be Able to Fight Nonviolently & Peacefully“:

Hedges: No way in US system to vote against banks :

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Oktober 13, 2011 at 09:05

Weltweite #globalchange Demonstrationen am 15.10

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So auch in Deutschland:

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Oktober 11, 2011 at 09:24

Google gibt E-Mails von Wikileaks Helfern ohne Durchsuchungsbeschluss an die US Regierung

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Das muss man sich mal wieder auf der Zunge zergehen lassen. Dass Google den Inhalt von E-Mails scannt und personalisierte Werbung anbietet ist ja schon pervers genug aber dass sie selbst nicht davor zurückschrecken, private E-Mails ohne richterlichen Beschluss und ohne Durchsuchungsbefehl an die US-Regierung weitergeben, sollte jedem der bei Google ein E-Mail-Konto hat zu denken geben. Privatsphäre scheint es bei Google, wer hätte es gedacht, nicht zu geben.

Gmail users got a hefty dose of reality today when it was revealed that Google handed over one user’s private data to the U.S. government, who requested it without a search warrant.

[…]

According to the company’s own Transparency Report, Google received 4,601 user data requests from the U.S. government in the second half of 2010, and it complied with 94% of them. Those requests include warrantless inquiries as well as those accompanied by a search warrant.

Wer nicht auf seinen E-Mail-Account bei Google verzichten kann, der sollte zumindest über E-Mail Verschlüsselung nachdenken. Eine kurze Einführung mit Anleitung für Windowsnutzer habe ich hier geschrieben:

https://benniswelt.wordpress.com/2011/09/09/e-mails-verschlusseln-mit-gnupg/

Benutzer anderer Bestriebssysteme finden Anleitungen hier:
Mac OS X / Linux (hier gehe ich eigentlich davon aus, dass man es alleine hinbringt ;)) und hier noch eine allgemeine Seite über die Funktionsweise von GnuPG:
http://hp.kairaven.de/pgp/gpg/

Quelle:
readwriteweb.com

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Oktober 11, 2011 at 08:22

Für alle Zweifler: Joachim Herrmann räumt Echtheit des Staatstrojaner ein

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Vor zwei Tagen ging die brisante Nachricht das erste Mal durch Netz, darauf folgte eine breite Front an Nachrichten, Entrüstung wie auch Zweifel. Ob der ChaosComputerClub auch wirklich einen Staatstrojaner und nicht nur einen beliebigen Trojaner gefunden habe.

Für mich gab es keinen Anlass, dem CCC nicht zu glauben, da er einerseits ein Image hat, das er behalten möchte um weiter Einfluss auf die Politik nehmen zu können und natürlich seine Quellen schützen muss. Aber damit kann man natürlich niemanden beruhigen, der hinter allem eine Verschwörung wittert.

Doch nun ist die Katze aus dem Sack. Bayerns Innenminister, Joachim Herrmann (CSU), hat die Echtheit des Staatstrojaners bestätigt und behauptet, dass es sich lediglich um eine Testversion handele. Dieser Aussage widerspricht der CCC deutlich und behauptet, dass die Software so schon etwa zwei Jahre im Einsatz war. Wem ich glaube steht wohl nicht zur Debatte.

Es ist wirklich ungeheuerlich, dass man die Verletzung der Verfassung und der Grundrechte einfach so hinnimmt und keiner scheinbar ein Problem damit hat. Wie aber soll ein Rechtsstaat funktionieren, wenn sich Polizei und Geheimdienste nicht an geltendes Recht halten müssen? Meiner Meinung ist das ein Skandal, den wir so lange nicht mehr hatten und der vollständig aufgeklärt werden muss und auch drastische personelle Konsequenzen haben muss. Wer die Grundordnung der Bundesrepublik auf diese Art und Weise untergräbt, muss die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen und zwar ohne Gnade.

Was mir auf der Zunge liegt, spare ich mir an dieser Stelle, aber es ist unerträglich, dass der kleine Bürger, der sich für die von der Verfassung garantierten Rechte einsetzt alles gefallen lassen muss und schikaniert wird, und die, die die Verfassung mit Füßen treten davonkommen, als wäre nichts gewesen!

Quelle:
golem.de

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Oktober 10, 2011 at 19:11

Der CCC enthüllt: Bundestrojaner verstößt gegen Auflagen des Verfassungsgerichts

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Die Debatte um die Onlinedurchsuchungen habt ihr sicher mitbekommen. Jetzt hat der CCC den Bundestrojaner in die Hände bekommen und das Urteil fällt entsprechend vernichtend aus:

Angesichts der nun entdeckten Spähsoftware entsteht der Eindruck, dass sich die Behörden nicht an die vom Verfassungsgericht gesetzten Beschränkungen halten und sogar bewusst dagegen verstoßen.

Verfassungsgericht? Gesetze? Braucht die Polizei nicht? Einen tollen Rechtsstaat haben wir da.

Daneben besitzt das Programm noch weitere Funktionen, die alle gegen das IT-Grundrecht verstoßen und mit einer Quellen-TKÜ nichts zu tun haben. So befinden sich in dem Spähprogramm Teile eines sogenannten Keyloggers. Der merkt sich jede Tastatureingabe und sendet sie an die Behörde. So können nachträglich auch Passwörter in Erfahrung gebracht werden – jede Verschlüsselung wird sinnlos.

Es wird aber noch besser!

An das Programm können außerdem neue Programmteile angedockt werden, die dann beispielsweise eine etwaige Kamera des Rechners und/oder sein Mikrofon steuern. Damit ist es möglich, eine unbemerkte Überwachung des Raumes vorzunehmen, in dem der Rechner steht. Das aber ist ein sogenannter Großer Lauschangriff, der nur bei „besonders schweren Straftaten“ erlaubt ist. Mit einer Quellen-TKÜ, wie sie in diesem Einzelfall der Richter genehmigt hatte, hat das nichts mehr zu tun.

Einen hab ich noch…

Die Computerforensiker des CCC konnten nicht feststellen, ob diese Funktionen von der Polizei auch tatsächlich eingesetzt wurden. Sie wissen nur, dass sie vorhanden sind oder nachträglich über das Internet installiert werden können – was ganz nebenbei das Bundesinnenministerium der Lüge überführt. Das Ministerium hatte 2007 der SPD-Fraktion im Bundestag schriftlich versichert, man werde die Software so programmieren, „dass sie keine Daten frei im Zielsystem platzieren kann“. Der Trojaner aber hat eindeutig die Fähigkeit, sich Daten aus dem Internet zu holen und auf die Festplatte des Zielrechners zu schreiben.

Zusammenfassung: Rechner/Laptop nie der Polizei geben und Inhalt immer verschlüsseln, wenn man den Rechner unbeaufsichtigt zuhause stehen hat, damit das Ding erst gar nicht installiert werden kann. Und wenn man in regelmäßigen Abständen großen Upload hat, ist es vermutlich schon zu spät…

Quelle:
Zeit.de

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Oktober 8, 2011 at 22:30

Operation GEMA-Vermutung

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Mal ein Gastbeitrag, schamlos von der Seite der Musikpiraten geklaut 😉 Das Original findet ihr hier: http://mkzä.de/1255

Die GEMA behauptet, die Mehrheit der Urheber wäre bei ihr organisiert. Daraus leitet sie unter anderem das Recht ab, bei jeder CD-Produktion Auskunft zu verlangen, wer die Urheber der Lieder sind. Bei einer Namensgleichheit fordert sie Geld von dem Produzenten der CD. Dies erfolgt auch, wenn ein Stück diesen Namens von dem vermeintlichen Urheber bei der GEMA nicht angemeldet wurde. Begründet wird dies damit, dass der Urheber die Anmeldung ja vergessen haben könnte. Um die Überholtheit diese Vermutung zu beweisen, sammelt der Musikpiraten e.V. Daten von Urhebern, die gemafreie Musik produzieren. Ziel ist es, mehr als 64.778 Datensätze zu sammeln, dies entspricht der Anzahl der GEMA-Mitglieder im Jahr 2010.

Auf der Webseite der GEMA findet man zur GEMA-Vermutung folgende Erklärung:

Die GEMA-Vermutung wurde von der Rechtsprechung zunächst im Hinblick auf öffentliche Musikaufführungen entwickelt. Sie gilt aber auch für jene „mechanischen Rechte“, bei deren Wahrnehmung die GEMA über eine faktische Monopolstellung verfügt – zum Beispiel für das Recht, Musikwerke in Filmen oder auf Tonträgern zu vervielfältigen und zu verbreiten.

Aufgrund der GEMA-Vermutung muss jeder, der behauptet, bei einer Veranstaltung oder für einen Tonträger „GEMA-freie“ Werke – das heißt Werke, an denen die Rechte nicht durch die GEMA wahrgenommen werden – genutzt zu haben, dieses für jeden einzelnen Fall konkret darlegen und gegebenenfalls beweisen. Dies kann zum Beispiel dadurch geschehen, dass ein Veranstalter ein vollständiges Musikprogramm für die betreffende Veranstaltung vorlegt.

„Wir halten diese Vermutung für nicht zeitgemäß und vor allem rechtstaatlich nicht haltbar“, erklärt Christian Hufgard, 1. Vorsitzender der Musikpiraten. „Wenn die GEMA Geld für die Nutzung oder Verbreitung von Musik verlangt, dann ist es an ihr zu beweisen, dass sie daran die Rechte hält.“

Künstler, die die Musikpiraten dabei unterstützen wollen, werden gebeten, diese beiden Formular auszufüllen:
Gemafreie Urheberin/gemafreier Urheber
Gemafreie CD/Schallplatten-Produktion

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Oktober 8, 2011 at 14:24

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Wie Twitter die politische Stimmung zensiert

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Für alle, die noch meinen, Twitter sei das Web 3.0 und eine neue Kommunikation, dem möchte ich an dieser Stelle sagen, dass egal wo man zentrale Kommunikation findet, der Druck etwas zu zensieren manchmal unerträglich groß wird. Sei es durch Anfragen der Regierungen, Geheimdienste etc.

So auch bei Twitter. Man fragt sich schon, warum der #occupywallstreet Hashtag (Was ist ein Hashtag?) nicht trending topic ist, wo doch so viele Leute gerade darüber schreiben. Schaut man sich eine Trendmap an, also eine Karte wo die Hashtag Trends dargestellt werden, sieht man ganz deutlich, dass überall, bis auf die USA, #occupywallstreet trending topic ist:


Quelle

Man fragt sich zurecht, was sonst noch alles zensiert wird, was man als Bürger nicht lesen sollte. Für mich ist das auf jeden Fall ein Grund nicht zu Twitter zu gehen, sondern bei Identi.ca oder Diaspora* unterwegs zu sein.

Quelle:
http://blog.alexanderhiggins.com/2011/09/29/trendsmap-proves-scary-twitter-censorship-occupywallstreet-trending-topics-72701/

Verwandte Blogeinträge:
Alternativen zu Facebook (Diaspora*)
Schöne neue Welt – Warum wir uns über soziale Netze Gedanken machen sollten

Written by benniswelt

Oktober 3, 2011 at 06:39