Bennis Welt

Pirat, Physiker, Free Software Nerd

Archive for Oktober 2011

Google der Handlanger des Staates?

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In Großbritannien wurden wohl mehrere Youtube Videos, die eine legale Demonstation zeigen, auf Anfrage der Regierung gesperrt.

yt
Quelle

Wie kann es sein, dass sich Google in Europa zu Zensur zwingen lässt? Wie passt das mit Googles „Dont be evil“-Philosophie zusammen? Aber solche Werte wirft man halt schon mal über Bord, wenn es um das eigene Geld geht, nicht wahr?

You can also search by country to discover that Google, the owner of You Tube, has complied with the majority of requests from governments, particularly in the United States and the UK, not only to remove You Tube videos, but also specific web search terms and thousands of “data requests,” meaning demands for information that would reveal the true identity of a You Tube user. Google claims that the information sent to governments is “needed for legitimate criminal investigations,” but whether these “data requests” have been backed up by warrants is not divulged by the company.

Quelle:
http://current.com/community/93466154_government-orders-you-tube-to-censor-protest-videos.htm

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Oktober 2, 2011 at 06:28

Massenfestnahme bei der Wall Street Besetzung

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Da sich wieder kein einziges deutsches Medium dazu herablässt über einen der wichtigsten Proteste in den USA zu berichten, werde ich kurz zusammenfassen, was dort gestern passiert ist.

Nach einem Bericht der NYTimes, wurden gestern bei einem friedlichen Protest etwa 700 Demonstranten festgenommen. Bei der Demonstrationsroute, die über die Brooklyn Bridge (Karte) führte, wurden die ersten Demonstranten angewiesen über den Fußgängerweg und nicht über die Straße zu gehen. Offenbar hat die Polizei die Straße aber gar nicht groß gesperrt sondern die, die über die Straße gingen nur kurz gewarnt aber weiterlaufen lassen, um die 700 Leute danach anschließend alle zu verhaften. Wie das abgelaufen ist, kann man hier sehen:

Warum man ein junges Mädchen vor allen Augen verhaftet darf auch mal gefragt werden. Hat das System?

Ich wünsche Euch viel Glück und seid stark, kämpft für echte Demokratie, die Welt schaut Euch dabei zu! Bleibt nur noch zu sagen: Danke!

Weitere Quelle:
http://roarmag.org/2011/10/new-york-police-arrest-400-protesters-on-brooklyn-bridge/

Update:
New York Times Blatantly Edits Article About Occupy Wall Street To Protect Police

Written by benniswelt

Oktober 2, 2011 at 06:04

Alternativen zu Facebook

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In den letzten Tagen findet man in den Medien hauptsächliche negative Artikel zu Facebook. Seit die Zeitleiste eingeführt wurde, zweifeln immer mehr Leute daran, ob es sinnvoll ist, einem Unternehmen sein ganzes Leben inklusive Fotos, Vorlieben und Freunden zu überlassen.

Das Problem, gibt es überhaupt eine Alternative? Soziale Netzwerke sind aus unserem Leben sicher nicht mehr heraus zu denken, der Kontakt mit Freunden, spontane Kommunikation mit vielen gleichzeitig, der einfache Weg Fotos zu zeigen und die Verwaltung vieler Kontakte spricht sicherlich für die Verwendung sozialer Netzwerke, wenn man dabei das soziale Leben außerhalb des Internets gleichsam mit seiner Aufmerksamkeit beglückt.

Aber ja, es gibt Alternativen, die mit der Datensammelwut aufräumen und die persönlichen Daten wieder dahin zurückgeben, wo sie hingehören, zum Benutzer. Das derzeit vielversprechenste soziale Netzwerk in der Entwicklung ist sicherlich Diaspora*. Dabei handelt es sich um ein free-software-Projekt, sprich jeder kann den Programmcode anschauen und verändern, wenn er mag.

Das Netzwerk ist im Gegensatz zu Facebook oder Google+ dezentral aufgebaut. Am einfachsten kann man sich das mit der Entwicklung von E-Mail Adressen vorstellen. Früher konnte man anderen Leuten E-Mails nur schreiben, wenn sie beim gleichen E-Mail-Anbieter waren, wie man selbst. Sprich Facebook/Google+ kann man in diesem Bild also nur nutzen, wenn man eine Facebook/Google+-E-Mail-Adresse besitzt und man kann mit dieser E-Mail Adresse nur wieder an Facebook/Google+-Mitglieder E-Mails schreiben und sonst niemanden. Bei Diaspora* ist das Netzwerk so aufgebaut, wie wir E-Mail heutzutage kennen, jeder kann einen anderen Diaspora*-Anbieter benutzen oder sogar selber zu einem werden. Zwischen diesen vielen Anbietern ist es problemlos sich E-Mails zu schicken.

Der Vorteil davon liegt auf der Hand. Wenn man selbst zu einem Diaspora*-Anbieter wird, in der Diaspora* Welt nennt man das einen Pod betreiben, kann man seine eigenen Daten bei sich speichern und kontrollieren, was mit den Daten passiert. Vertraut man einem anderen Anbieter, kann man sich auch problemlos dort ein Benutzerkonto anlegen und mit allen anderen Diaspora* Mitgliedern kommunizieren. Wer also größte Datensicherheit haben will, sollte selber zum Diaspora-Anbieter werden. Wie das geht, steht hier.

Diaspora Mitglied Dennis hat dazu ein schönes Einführungsvideo gemacht:

Das Hauptnetzwerk joindiaspora.com ist derzeit nur über eine Einladung zu erreichen. Da Diaspora* aber ja, wie oben erwähnt, dezentral ist, kann man sich bei vielen verschiedenen Anbietern registrieren. Die prominentesten deutschen Anbieter sind wohl Geraspora.de und Diasp.de.

Probiert es einfach aus, die Leute dort sind sehr offen und freundlich!

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Written by benniswelt

Oktober 1, 2011 at 07:57