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Schöne neue Welt – Warum wir uns über soziale Netze Gedanken machen sollten [Update 19.8.2011]

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Wer heutzutage Facebook nicht zumindest vom Namen her kennt, dem kann man getrost unterstellen, dass er unter einem Felsen in einer tiefen Höhle leben muss.

Man kann die Kenner von Facebook in drei Gruppen teilen. Die erste Gruppe ist die, die alles mitmacht, ihren Klarnamen freiwillig preisgibt und Bilder, Kommentare über ihr ganzes Leben hochlädt und sich keine Gedanken darüber macht, was damit passieren kann.

Die zweite Gruppe macht alle die aus, die eigentlich nichts von Facebook halten, keine Fotos von sich online haben und nur dabei sind damit sie den Kontakt zu ihren Freunden nicht verlieren (Wie, du bist nicht bei Facebook?) und schließlich die letzte Gruppe, die aus konsequenten Facebook Verweigerern besteht. Letztere Gruppe kann man dann noch unterteilen in die, die einfach keine Lust auf soziale Netzwerke jeglicher Sorte haben und die, die große Datenschutz bedenken dabei haben, einer zentralen Instanz ihr ganzes soziales Leben anzuvertrauen.

Dem Anliegen der letzteren Gruppe möchte ich an dieser Stelle, aus Sicht eines Geeks, der sich mit den technischen Möglichkeiten des Internets schon länger auseinandersetzt, ein Gehör verschaffen. Aber warum sollte man sich Facebook verweigern, wenn doch alle da sind, mag sich der ein oder andere hier fragen? Es gibt verschiedene Aspekte, auf die ich dabei eingehen möchte:

  • Datenschutz
  • Soziale Strukturen
  • Technische Möglichkeiten und deren Probleme
  • Auswirkungen auf demokratische Strukturen
  • Alternativen und Lösungen

Datenschutz

Anfangen möchte ich mit dem Datenschutz. Da wir bei sozialen Netzen, wenn wir aktiv daran teilnehmen wollen, viel über unser Privatleben preisgeben, was wir sonst nur engeren Freunden mitteilen würden, ist es enorm wichtig, sich über den Datenschutz der Informationen Gedanken zu machen. Haben wir Vertrauen in den Dienstleister, dass dieser die Daten ausreichend schützt, nicht an Dritte weitergibt oder sie sogar interessierten Personen verkauft.
Um zu erklären, was man hier alles über einen erfährt muss ich ein wenig weiter ausholen. Wenn wir angeben, was wir für Musik hören, auf welche Veranstaltungen wir gehen, mit wem wir befreundet sind und wer Teil unserer Familie ist, was uns gefällt, welche Artikel wir lesen, indem wir sie mit anderen teilen, dann gibt das einem Dienstleister ein sehr genaues Profil darüber, wer sich in unserem Freundeskreis befindet, wo wir wohnen, wo wir zur Schule gehen, welche politische Einstellung wir haben, welche Hobbies wir haben, was uns beschäftigt, welche Probleme oder Krankheiten wir haben.
Mit der Check-In Funktion oder Googles Lattitude wissen die Dienstleister sogar noch, wann wir genau wo sind. Das sind für meinen Geschmack Daten, nach denen sich früher Geheimdienste die Finger geleckt hätten. Daten die Menschen in totalitären Staaten als ihr heiligstes Gut bezeichnet hätten. Deswegen muss uns klar sein, dass wer auch immer diese Daten hat, eigentlich alles über uns weiß und man sollte sich sicher sein können, dass mit den Daten kein Schindluder getrieben wird.
Doch können wir das bei Unternehmen wie Facebook und Google wirklich sein? Vertrauen wir den Unternehmen wirklich zu 100% was unsere persönlichen Daten betrifft? Schlagzeilen über Datenlecks oder Probleme mit Sicherheitslücken, die zur Folge hatten, dass private Daten für jeden einsehbar waren, schmälern dieses Vertrauen drastisch. Auch wenn man sich zu 100% sicher ist, dass ein Unternehmen vertrauenswürdig ist, wer aber verspricht mir, dass nicht Cracker eine Sicherheitslücke irgendwo finden und sich meine Daten anschließend in einer Tauschbörse, zusammen mit den privaten Daten von tausenden anderer, wiederfinden? Das allein ist für mich Grund genug, privaten Firmen keine persönlichen Daten von mir zu geben, egal wie sehr ich ihnen vertraue.

Ein weiteres Problem sind die „Gefällt mir“ Buttons, die jede Seite mittlerweile einbindet, damit man seinen Freunden auf Facebook mitteilen kann, was einem just diese Sekunde beschäftigt. Dass die Buttons die aufgerufene Seite auch an Facebook übermitteln, wenn man nicht auf gefällt mir klickt, ist nahezu unbekannt. [Update 19.8.2011 Analyse (pdf) des Datenschutzzentrums dazu] Spinnen wir nur mal ein kleines Gedankenexperiment. Ich suche im Netz über irgendwelche Krankheiten, die ich meine zu haben oder auch habe. Wenn nun ein paar der Seiten auf denen ich Informationen dazu finde einen solchen Gefällt mir Button eingebunden hat, dann weiß Facebook, dass Profil XYZ sich für diese Krankheit interessiert. Zusammen mit den ganzen anderen Daten zu meinem Profil lässt sich somit ein gutes Bild über meinen Gesundheitsstand machen. Wer garantiert mir an dieser Stelle, dass diese Daten nicht zu meiner Krankenversicherung gelangen, sei es durch direkten Verkauf der Daten oder über ein Datenleck und mich die Versicherung danach nicht mehr versichert oder meinen Beitragssatz wegen einer schweren Krankheit, die ich aus guten Gründen verschwiegen habe, erhöht? Das ist nur ein Beispiel, man kann sich an dieser Stelle sicherlich noch mehr ausmalen, was alles passieren kann, wenn man nicht mehr selber Herr über seine Daten ist.

Soziale Strukturen

Andere Probleme, die ich bei den sozialen Netzwerken sehe, ist eine Verkümmerung von sozialen Strukturen. Man hat nicht mehr einen Freundeskreis, der aus 10-20 Leuten besteht, sondern man hat 100-500 „Freunde“. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich den Nutzen der Kontaktverwaltung, den soziale Netze bieten, sicherlich zu schätzen weiß, v.a. wenn man es für geschäftliche Kontakte nutzt. Dabei bietet sich auch die Möglichkeit an, dass man gleich und ohne dem anderen irgendwelche Daten für den Chat mitteilen zu müssen, miteinander in Kontakt treten kann. Das sind aber technische Probleme und keine, die nur ein soziales Netzwerk zu lösen im Stande ist. Hier muss Software geschaffen werden, die uns den direkten Kontakt zueinander, ohne technisches Know-How zu besitzen, ermöglicht, doch dazu später.

Nun aber zu den sozialen Strukturen und den Problemen die ich da sehe. Wenn man bei sozialen Netzen unterwegs ist, leidet meiner Erfahrung die Fähigkeit, ausführlich und emotional mit anderen in Kontakt zu treten. Man muss sich keine Geburtstage mehr merken, da einen das System ja sowieso informiert. Folglich vergisst man die Geburtstage und verlässt sich auf ein technisches System. Und wenn jemand aus unserem Freundeskreis Geburtstag hat, dann ruft man nicht mehr an, man gratuliert nicht mehr persönlich und man schreibt auch keine Karte mehr, sondern schreibt ein digitales „Alles Gute“ auf die Pinnwand, wie es der Rest der Freunde dieser Person auch machen.

Auf den ersten Blick mögen es viele Glückwünsche sein, die man erhält, aber als kleines Experiment empfehle ich euch mal, euren Geburtstag auf anderen Tag zu stellen und zu schauen, wie viele Leute euch an eurem Geburtstag tatsächlich gratulieren. Bei mir waren es exakt 0 (Null!) Leute, die sich nicht sowieso schon im engeren Freundeskreis befanden. Eine 0 ist eine sehr ernüchternde Zahl, wenn man bedenkt, dass man eine dreistellige Anzahl von „Freunden“ in der Liste hatte.

Auch wird die Bedeutung einer Freundschaft auf einen Mausklick reduziert. Mag man mit jemanden befreundet sein, schicke ich ihm eine Freundschaftsanfrage. Mag ich diese Person nicht mehr, klicke ich einfach auf „Freundschaft beenden? Ja“. Ohne viel reden zu müssen und ohne unsere dahinter stehenden Emotionen und Bedürfnisse erklären zu müssen, kann man Freundschaften beenden. Und was eine Freundschaft weniger in der Liste ohne Grund bedeutet, was man durchmacht, was man sich fragt, hat sich sicher schon mal jeder von den Nutzern der Netzwerke gefragt. Ich finde es wirklich sehr fragwürdig, wenn man das soziale rein auf das digitale beschränkt und das ist das, wozu soziale Netzwerke führen. Man ist ständig on, schaut was die anderen machen, muss gar nicht mehr fragen, wie es den anderen geht oder was sie gemacht haben, weil man es ja selber auf deren Seiten nachlesen kann. Ob sich das negativ für zukünftige zwischenmenschliche Beziehungen auswirkt vermag ich nicht zu sagen, da ich keine Psychologe bin, aber ich habe große Bedenken, dass sich unsere sozialen Strukturen im Netz verwässern.

Technische Möglichkeiten und deren Probleme

Vielen Leuten ist auch nicht klar, was man mit den Daten anstellen kann, da sie keinen Bezug zum Internet haben und nicht wissen, was es für technische Möglichkeiten heutzutage gibt und zu welchen Problemen das führen kann.

Zum einen wäre da die automatische Gesichtserkennung, die mittlerweile so weit fortgeschritten ist, dass sie es ermöglicht, Profilfotos aus anderen Plattformen den Profilen bei Facebook zuzuordnen. Forscher arbeiten bereits daran, das als Smartphone Anwendung auf den Markt zu bringen. D.h. man sitzt in der U-Bahn, interessiert sich für einen bestimmten Menschen, macht schnell unbemerkt ein Foto und schwupp-di-wupp erhält man das zugehörige Facebook-Profil mit Interessen und Vorlieben. Gut, die Anwendung wird noch ein wenig Zeit brauchen, bis die Rechenleistung vorhanden ist, aber schon allein, dass drüber nachgedacht wird, heißt, dass es irgendwann möglich sein wird. Wichtig an dieser Stelle ist auch, dass man weiß, dass das Profilfoto und der Profilnamen jederzeit für jeden einsehbar ist.

Und wie oben bereits erwähnt, ist es mit der Vielzahl der Daten, die wir freiwillig zur Verfügung stellen, möglich ein eindeutiges Profil von uns zu erstellen. Über unsere Interessen, sozialen Verbindungen und besuchten Seiten, ist es möglich, auf extrem persönliche Sachen zu schließen, die man nicht mal angeben muss, die vorhandenen Daten verraten einen.

Verbunden mit dem Klarnamenzwang, den Google in ihrem G+ Netzwerk vorschreibt, findet man zu den ganzen Interessen und dem Foto sogar noch den echten Namen, was die Anonymität im Netz vollständig auslöscht. Zudem wird man zum idealen Objekt für personalisierte Werbung.

Auswirkungen auf demokratische Strukturen

Was der Verlust der Anonymität für demokratische Strukturen bedeutet ist leicht auszumalen. Wenn man über meine Profildaten ermitteln kann, welche politischen Interessen ich habe, ist es leicht vorherzusagen, welche Partei bei den nächsten Wahlen meine Stimme bekommen wird. Und je nach dem, wie diese Partei in die aktuelle gesellschaftliche Ordnung passt, ist das ein guter Grund für den Verfassungsschutz, andere staatliche Ordnungsorgane oder Geheimdienste, eine Person wahrscheinlicher zu beobachten, als wenn diese Informationen alle nicht bekannt wären und die Geheimdienste sich diese Informationen erst mühevoll selber erarbeiten müssten. Der Verlust der Anonymität im Netz geht also einher mit dem Verlust der demokratischen Grundstrukturen.

Verbunden mit den technischen Möglichkeiten ließe sich also bei Demonstrationen, wie sie gerade in vielen arabischen Staaten stattfinden, mit Video- und Bildanalyse ermitteln, wer daran teilnimmt, bei anderen Veranstaltungen geht das schon heute, wer für eine Veränderung der Strukturen eintritt. All dies wäre ohne Kontrolle der Personalien möglich und bedeutet erneut einen großen Einschnitt in demokratische Elemente.

Zudem wird es Auswirkungen geben, auch wenn das oben genannte alles nicht eingesetzt wird. Allein die Möglichkeit, dass es geht, lässt Leute anders handeln, als sie es ohne allgegenwärtige Überwachung machen würden. Machen wir einen kurzen Ausflug zur Vorratsdatenspeicherung, die ja auch immer mal wieder von Unionspolitikern gefordert wird. Wenn man weiß, dass alle Telefonverbindungen gespeichert werden, also wann ich mit wem telefoniere, dann beeinflusst das natürlich mein Verhalten. Man überlegt sich zweimal, ob man jetzt seinen Seelsorger oder Psychologen anruft. Und genauso ist das mit dem Verlust der Anonymität im Netz zu bewerten. Anonymität ist ein grundlegender Baustein von Demokratie!

Alternativen und Lösungen

So, nachdem ich jetzt eine ganze Weile über die Probleme und Gefahren philosophiert habe, möchte ich euch meine Lösungsvorschläge natürlich nicht enthalten. Es ist nämlich nicht so, dass alles negativ ist, aber wir müssen aufpassen, dass es nicht schlimmer wird. Anders wäre es mir natürlich lieber, wenn die Menschen sich dafür einsetzen würden, dass es besser werden würde.

Bei den sozialen Netzwerken gibt es bereits mehrere Ansätze die Machtkonzentration von einzelnen Anbietern zu verhindern. Wie das funktioniert zeigt sich z.B. im Aufbau des Internets. Keine Hierarchie, keine zentralen Stellen, sondern ein dezentrales Netz das auf offenen Standards aufbaut, so dass jeder daran teilnehmen kann. Bei den sozialen Netzen ist das bekannteste dezentrale Netzwerk wohl Diaspora, das man entweder über die Hauptseite benutzen kann oder über einen von den vielen von der Community betriebenen Server, Pods genannt. Selbstverständlich kann man sich auch seinen eigenen Pod aufsetzen, so dass man zu 100% Herr über seine eigenen Daten ist. Ein anderes Projekt das in die gleiche Richtung geht ist GNU Social.

Anzumerken bleibt hier, dass die dezentralen Netze, die sich von Grund auf auf Datenschutz ausgerichtet haben, noch in den Kinderschuhen stecken. Was wir hier gerade sehen, sind die ersten Schritte einer neuen Technologie. Niemand weiß, ob sich die aktuellen Ansätze durchsetzen werden oder wie es in ein paar Jahren aussehen wird. Was aber Erfahrungswerte zeigen (Internet, E-Mail, Jabber/XMPP, Banken, Geschäfte) ist, dass jede Technologie, die zuerst als zentraler Dienst begonnen wurde, sich zu dezentralen Strukturen entwickeln wird. Es ist also nur eine Frage der Zeit und keine Frage ob, wann wir nur noch dezentrale soziale Netzwerke nutzen werden.

Einen radikaleren Ansatz geht das Projekt FreedomBox. Es setzt noch viel tiefer an, als die soziale Netzwerk Ebene. Das Ziel des Projekts ist es, Technologie inkl. Software zu schaffen, die das Internet wieder zu dem macht, wozu es begonnen wurde. Dezentral und auf Benutzerbedürfnisse zugeschnitten. Das bedeutet in der heutigen Zeit, dass es eine End-zu-End-Verschlüsselung der Kommunikation geben muss, um Anonymität zu gewährleisten. Dass über die Freedomboxen verschlüsselte Telefonate, E-Mails und auch das Surfen im Netz möglich sein wird, ohne dass wir von einer bestimmten Firma abhängig sein müssen. Ohne dass wir in einem bestimmten Produkt gefangen sind, das nebenbei noch Daten über uns sammelt (Smartphones z.B.). Wenn die Anonymität im Internet wieder hergestellt ist, wird das auch einen großen Beitrag zur Meinungsfreiheit und zur Demonstrationsfreiheit liefern. Wenn jeder ohne die Gefahr der Repression seine Meinung frei äußern und auf Missstände aufmerksam machen kann, wird das ein großer Fortschritt für unsere Demokratie und die Demokratie in Ländern sein, die wir heute noch nicht als demokratisch bezeichnen würden. Die Software muss natürlich so gestaltet sein, dass man sie ohne großes technisches Hintergrundwissen nutzen kann, doch daran arbeiten die Architekten der FreedomBox schon. Wer helfen möchte, findet auf der oben verlinkten Webseite Mailinglisten und Anlaufstellen.

Ich würde mir wünschen, dass sich mehr Menschen Gedanken zur Datensammelwut der Unternehmen wie Facebook und Google machen würden und auch kritisch hinterfragen, was damit passieren kann und was es für Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat. Ich hoffe mit meinem Blogeintrag einen kleinen Beitrag in diese Richtung geleistet zu haben. Wem er gefällt, der kann über eine Flatterisierung nachdenken 😉


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