Bennis Welt

Pirat, Physiker, Free Software Nerd

Geiz ist Geil

with 21 comments

Wer sich schon mal gefragt hat wie das Kilo Fleisch beim Discounter unter 2€ kosten kann, dem sei folgendes Video ans Herz gelegt, aber nur anschauen wenn man schreckliche Bilder verträgt. Ich frage mich jedes Mal wieder wenn ich sowas sehe, wieso verurteilen wir das nicht, wieso findet jeder, was in den KZs passiert ist verständlicherweise schlimm, aber das gleiche, in viel größerem Ausmaß heute und in jedem Moment stattfindende mit anderen Lebewesen nicht so tragisch? Weil es „nur“ Tiere sind?

http://veg-tv.info/Schweinemast
http://veg-tv.info/Schweinemastanlage_Kr%C3%A4mer_in_Siegen

Written by benniswelt

Juni 28, 2008 um 11:29

Veröffentlicht in Main

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21 Antworten

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  1. Hinzu kommt ja auch noch das das Fleisch gar nichts taugt.
    Wenn man das dann in die Pfanne schmeißt schnurrt es vor lauter Wasser auf die Hälfte zusammen.
    Das Fleisch ist durchdrungen von Knorpel und Fett. Richtiges Fleisch vermisst man.
    Ich brauch kein Fleisch von Tieren die jeden Tag gestreichelt werden. Aber ich möchte gute Qualität und bin auch bereit dementsprechend zu zahlen.
    Darum geh ich zum ’nem richtigen Fleischermeister.

    dabear

    Juni 28, 2008 at 21:10

  2. Meinst du, dadaurch dass zumindest wir hier in Bayern „auf dem Land“ wohnen und wahrscheinlich noch Bauern kennen die Tiere halten, stellen sich die meisten Leute in Bayern einen Fleicherzeuger so „romantisch“ vor und wissen gar nicht wie es in Wirklichkeit ist oder wird das verdrängt?

    Benni

    Juni 29, 2008 at 10:14

  3. Benni, die Kritik in allen Ehren (da steh ich auch dahinter),
    der KZ Vergleich ist einfach nur daneben: Sowas passiert noch heute jeden Tag an Menschen. Vielleicht sollte man erst mal, und vor allem, und mit aller Kraft dagegen was unternehmen in dem Versuch „humaner“ zu werden…

    petra

    Juni 29, 2008 at 11:52

  4. Aber es ist absolut das Gleiche, eine Spezies, gut im dritten Reich war’s ne Rasse wird aufgrund ihrer Zugehörigkeit eingesperrt und vergast, gut die Schweine werden danach gegessen, das mag es in den ein oder anderen Augen „sinnvoller“ erscheinen lassen. Aber ich finde beides abartig und widerwärtig und kann mich nicht entscheiden was ich schlimmer finden soll, bloß scheint das eine in der Gesellschaft akzeptiert, das andere verpönt zu sein.

    Und mit dem humaner werden stimm ich mit dir überein, ich will es aber noch um weniger Gleichgültigkeit gegenüber allem Leben ergänzen.

    Benni

    Juni 29, 2008 at 13:07

  5. Naja, aber dann lässt sich fragen: ham Pflanzen kein Recht auf Leben? Das führt ein bißchen arg weit, weißt. Aber selbst wenn man die Grenze GANZ eng zieht passieren unter Menschen noch dermaßen perverse Sachen, dass man eigentlich noch nicht mal drüber nachdenken braucht die Grenzen auch noch zu erweitern.
    Wir schaffen ’s ja nicht mal zu unsereinem normal zu sein.
    Was schlimmer ist, ich kann’s schon entscheiden, ganz echt. Und ich finde sowohl vegetarische wie auch vegane Grenzziehung zufällig, nicht wirklich objektiv vorgegeben.
    Wie gesagt, wer hat denn das Recht Pflanzen ihr Recht auf Leben abzusprechen? Nur weil die keine Augen haben, so wie Kälber? Und kein kuschliges Fell wie Küken? Das ist auch ganz schön speziesgebunden und ähnlich selektiv…

    petra

    Juni 29, 2008 at 21:16

  6. Das Argument macht für mich keinen Sinn, da Pflanzen kein vegetatives Nervensystem haben und dementsprechend nur die Fotosynthese irgendwann aufhört, außerdem kann man sich als Mensch und als Tier nicht von Luft ernähren und selbst da sind Bakterien. Hier geht es ganz klar um Leidminimierung und nur weil man Pflanzen auch als Lebewesen sehen kann, was sie ja sicherlich auch auf einer gewissen Ebene sind, deswegen weiter Tiere zu töten, halte ich für nicht nachvollziehbar. Vorallem da man, um die Tiere zu füttern viel mehr Pflanzen „tötet“, als wenn man sich pflanzlich ernährt.Da man als Mensch zum Überleben kein Fleisch braucht, dient es allein unserer Geschmacksbefriedigung.

    Dass es unter den Menschen auch genug Probleme gibt ist jedem bekannt und steht hier auch gar nicht zur Diskussion bzw kann in einer seperaten abgehandelt werden, aber deswegen die, die sich nicht wehren können weiter auszubeuten ist für mich ganz schön egoistisch und fast schon ein bisschen arrogant.

    Und du findest es also nicht so schlimm Tiere unter unwürdigen Bedingungen zu halten oder auch unter „artgerechten“ nur um sie danach zu töten damit wir sie essen können. Wenn man das gleiche sinnlose mit Menschen macht ist es für dich schlimmer? Pferdesalami soll vorzüglich schmecken -.-

    Ich bewerte nicht nach dem „süß“-Faktor, sondern für mich ist jedes Leben kostbar und schützenswert, nicht nur das der Menschen.

    Hab noch was gefunden, finde das trifft es ganz gut:
    „Beide werden erst durch die Wahnvorstellungen einer auserwählten Rasse, eines auserwählten Volkes, einer auserwählten Spezies ermöglicht.“

    Benni

    Juni 29, 2008 at 21:26

  7. Nur, weil wir nicht wissen, wie Pflanzen genau funktionieren dürfen wir uns bzw Wirbeltiere bzw Tiere generell nicht darüberstellen. DAS ist auch arrogant und nur ne andere Form des süß-Faktors.
    Ja, ich finde es schlimmer, wenn Menschen was passiert, sorry.
    Und es gibt mehr als genug Menschen, die sich überhaupt und gar nicht wehren können.
    Und: es gibt viele Tiere, die sich von Tieren ernähren. Sind die alle pervers? Oder auch: Womit fütterst Du Deine Katzen?!

    Wenn ich lebe füge ich Leid zu, anders geht es nicht. Leid minimieren ist gut. Aber wenn man schon in „Klassen“ einsortiert (Tiere über Pflanzen) dann sollte einem die eigene Art auch noch näher stehen als Tiere.
    Genauso wie mir die Familie oder Freunde logischerweise näher sind als Fremde.

    Pflanzen Leidempfinden abzusprechen, nur weil sie nicht so leiden wie wir uns das vorstellen ist arrogant und nichts anderes als eine Klassifizierung nach Spezies.

    petra

    Juni 29, 2008 at 22:20

  8. Es ist definitiv ein anderer Schmerz als ihn Menschen und Tiere haben und wie ich schon gesagt habe, essen Fleischesser noch mehr Pflanzen als Vegetarier und Veganer, von daher zieht dein Argument nicht, zumindest solange nicht, bis man Nahrung aus Energie synthetisieren kann.

    Katzen und andere Tiere essen nicht Fleisch, weil sie grade mal Bock aufn Schnitzel haben, sondern weil sie überleben müssen und zugleich Fleischfresser sind, was der Mensch ja bekanntlicherweise nicht ist. Und zudem kann der Mensch entscheiden was er isst, er ist Vernunft getrieben und nicht von seinen Instinkten wie die Tiere.

    Ich verstehe was du meinst, aber momentan geht es einfach nicht leidfreier, als sich von Pflanzen zu ernähren.

    P.S. Was macht deiner Ansicht nach den Menschen „besser“ als ein Tier? Ich finde in vielen Aspekten handeln Tiere viel logischer, sinnvoller und gefühlsorientierter, als es manche Menschen machen.

    P.P.S. Es verlieren auch viele Menschen durch unseren übermäßigen Fleischkonsum ihre Lebensgrundlage in den Bereichen des Regenwaldes, wo für die europäischen Tiere Soja angebaut wird und Einheimische ihr Land verlieren. Oder die Umweltverschmutzung durch die Massenhaltungsbetriebe, die Antibiotika die ins Grundwasser kommen und Resistenzen auslösen worunter wieder mehr Menschen zu leiden haben. Oder die sinnlos verschwendete Ackerfläche, die für ineffeziente Energieumwandlung in Tierfleisch verwendet wird. Von daher kann man auch aus rein menschlichen Gründen kein Fleisch essen, wenn einem die Tiere schon nicht so viel wert sind.

    Benni

    Juni 29, 2008 at 22:27

  9. Menschen sind nicht besser, sie sind mir aus „familiärer Sicht“ näher, so wie mir nahestehende Menschen eben näher sind als Fremde.
    Genauso wie Du ja sagst, Pflanzen sind sehr „anders“, deswegen „darf“ man sie essen… Das ist nichts weiter als eine andere Grenze…

    So toll und sozial und logisch und nett sind Tiere auch nicht…

    Bei Katzen die ewig mit Mäusen spielen könnte man im Übrigen durchaus vom Spaß am jagen / töten reden.

    Der Mensch ist kein reiner Fleischfresser, das ist richtig. Er ist ein Allesfresser.

    Es mag sein, daß Fleischkonsum (was für ein Wort) für viele Probleme sorgt, ja. Aber wie gesagt, vielleicht sollten wir erst mal aufschreien wegen menschenunwürdigen Bedingungen unter denen so viele leben müssen. Und dann erst einen verwandschaftlichen Schritt weitergehen.

    Ich sag auch nicht, daß vegetarisch leben schlecht ist und Fleischkonsum gut, mir grausts nur bei KZ und Tierhaltungs-Vergleichen, das ist alles.

    petra

    Juni 30, 2008 at 12:11

  10. Aber warum, nur weil wir in Deutschland leben? Viele Umgangsformen und Bezeichnungen in den KZs stammen aus der Tierhaltung hab ich gelesen, von daher finde ich den Vergleich sehr zutreffend und auch erlaubt, v.a. da die Insassen einzig allein das Aussehen und die Spezies unterscheidet.

    Klar, irgendwo muss man die Grenze ziehen und wie ich oben schon geschrieben hab, niedriger kann man sie momentan nicht ziehen, ohne nicht selber zu sterben. Völliger Verzicht auf Leid, in welcher Form auch immer, ist und wird denke ich nie möglich sein, aber ich versuche den geringst möglichen „Wert“ zu suchen, nur unterscheiden sich unsere Wege dorthin offensichtlich. Deine Priorisierung ist auch ok, aber das eine schließt das andere nicht aus finde ich, also will sagen, dass man auch beides zeitgleich angehen kann, ohne eins nach dem anderen machen zu müssen.

    Benni

    Juni 30, 2008 at 12:42

  11. Nee, so lange noch irgendwo auf der Welt Menschen in KZs leben ist das überhaupt nicht ok.
    Ansonsten müsste man zum Maisfeld auch Mais-KZ sagen.

    petra

    Juni 30, 2008 at 12:45

  12. Solange Tiere so gehalten werden finde ich es absolut ok, weil für mich Menschen eben nicht besser als Tiere sind. Und ich schließe mich Adorno an: „Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere“.
    Denn es geht ja nur indirekt um die Frage ob Tiere oder Menschen besser sind, sondern eher um die Einstellung der Menschen sich als was besseres zu fühlen, egal wer jetzt am anderen Ende steht.

    Benni

    Juni 30, 2008 at 12:58

  13. Damit fühlst Du Dich aber dann auch als was besseres als Pflanzen. Oder regst Du Dich über die Behandlung von Pflanzen genauso auf?!
    Die Frage ist einfach, wo man die Grenze zieht.

    petra

    Juni 30, 2008 at 16:02

  14. Wir drehen uns im Kreis, ich fühle mich bestimmt nicht als was „besseres“ als Pflanzen, aber anders geht’s halt nicht.

    Und ja, wenn jemand die Umwelt schlecht behandelt find ich’s genauso schlimm.

    Benni

    Juni 30, 2008 at 16:06

  15. Meinst du, dadaurch dass zumindest wir hier in Bayern “auf dem Land” wohnen und wahrscheinlich noch Bauern kennen die Tiere halten, stellen sich die meisten Leute in Bayern einen Fleicherzeuger so “romantisch” vor und wissen gar nicht wie es in Wirklichkeit ist oder wird das verdrängt?

    Verstehe nicht ganz wie du das meinst. Deswegen erläutere ich dir meine Meinung kurz näher.
    Ich persönlich halte es für naiv zu denken so eine Tierhaltung durch ein moralisches Aufschreien stoppen zu können.
    Ich glaube an die Selbstregulierung der Märkte.
    Zeigt den Leuten diese Videos.
    Aber sagt ihnen nicht sie seien Unmenschen weil sie über diese Tierhaltung (Es gibt auch andere Tierhaltung!) nicht bescheid wissen oder gar weil sie einfach ab und an Fleisch essen.
    Ich persönlich, und ich glaube da finden sich noch ein paar Millionen andere, reagiere bei solchen moralischen Zeigefingern gerne mal mit einer lmaa-Stimmung.
    Wie gesagt, zeigt den Leuten die Videos und sagt ihnen einfach nur: „Schaut her! Sowas esst ihr wenn wir Fleisch bei Discountern kauft! Und da wundert ihr euch noch über den kotigen Geruch und Geschmack und die allgemein schlechte Qualität des Fleisches?“
    Danach können sie ja gerne entscheiden ob sie Vegetarier oder Veganer werden.
    Oder ob sie zu einem anständigen Fleischer gehen und anständige Preise zahlen oder ob sie weiterhin solchen minderwertigen Dreck in sich hineinstopfen wollen.
    Und wenn diese Bauern ihre Tiere nicht mehr verkaufen können weil ihnen keiner mehr diese gequälten Tiere abkauft werden sie schon auf eine artgerechtere Haltung einschwenken. Veganer werden diese Bauern eh niemals. Eine artgerechte Haltung ist also das Höchste was Tierschützer da erreichen können.

    Und nochmal was allgemeines. Ich esse gerne mal ein Schnitzel. Oder eine Rostbratwurst. Aber ich weiss eben das es nicht immer Fleisch oder tierische Produkte sein müssen und das in unserer heutigen Gesellschaft viel zu oft Fleisch gegessen wird.
    Aber in dem humanistischen Wissen, das Menschen frei entscheiden können und dürfen müssen finde ich es völlig in Ordnung das du Veganer bist und dich für veganes Leben und artgerechte Tierhaltung einsetzt. Immerhin probiere ich ab und zu mal mit freudiger Neugierde deine veganen Rezepte aus.
    Aber lass mich auch als eigenständiges Wesen entscheiden ob ich Fleisch konsumieren will oder nicht. Und lass mich auch entscheiden welche Qualität dieses Fleisch hat.
    Zeigt den Menschen die Informationen die sie zur Entscheidungsfindung benötigen und lasst sie dann selbstständig Entscheidungen treffen. Und lebt damit!

    dabear

    Juli 2, 2008 at 16:59

  16. Ich weiß was du meinst, solange ein Bewusstsein für das Essen da ist, es also nicht einfach nur reingestopft wird, dann ist das ja schon mal ein wichtiger Schritt und ich halte es auch so, dass ich niemanden missionieren will, es ist jedem seine eigene Entscheidung, wobei ich halt einfach nicht nachvollziehen kann, wie man auf Kosten anderer Leben kann, wenn man es ganz einfach vermeiden kann und manchmal muss ich auch was sagen. Klar, diese Erkenntnis habe ich auch erst in meinem 22. Lebensjahr gewonnen, von daher macht es keinen Sinn, andere Leute, die sich noch keine Gedanken gemacht haben zu verurteilen, teilweise fällt mir das aber schwer, ist halt so, um den obigen KZ Vergleich vollends auszulutschen, wie wenn man sagen würde, die Leute von der SS werden schon noch erkennen, dass sie Unrecht begehen, deswegen sag und tu ich jetzt mal nichts.

    Auch endet das Leben der Tiere auf einem Bio Hof beim Metzger, von daher ist es für mich ein wenig wie Pest mit der Cholera zu bekämpfen.

    Aber ich streit mich auf studivz auch gerne mal mit Hardcore Veganer, die es eklig finden, mit einem Fleischesser ins Bett zu gehen bzw eine Beziehung zu führen. Und ich bemühe mich auch Missverständnisse aufzuklären, da z.b. viele vegan lebende Menschen gar nicht richtig informiert sind, wo welche Nährstoffe drin sind, dass da Mangelerscheinungen auftreten ist dann ja abzusehen, wie bei jeder schlecht geplanten Ernährungsweise.

    Benni

    Juli 2, 2008 at 17:55

  17. Finde ich auch zutreffend:
    http://www.camleo.de.tl/Mord.htm

    Rechtlich gesehen ist Mord die Tötung aus niederen Beweggründen. Ein Lebewesen zu töten, um sich den Bauch vollzuschlagen obwohl Alternativen vorhanden sind, fällt unter diese Definition… Noch niedere Beweggründe gibt es eigentlich nur noch bei Jägern, die das aus Spaß machen…

    Benni

    Juli 4, 2008 at 08:46

  18. Das „Zitat“ ist ne Verdrehung von Tatsachen, rechtlich gesehen ist es Sachbeschädigung ein Tier umzubringen.

    So, ich geh noch weiter als dabear:
    Die Leute müssen sogar entscheiden dürfen, OB sie die Videos überhaupt SEHEN wollen!

    Und auch Du, Benni, lebst auf Kosten anderer. Du surfst, was Strom verbraucht (oder nehmen Google, icq / Miranda und alle deren Server etwa nur Ökostrom????), Du kaufst Hardware, was immense Umweltbelastungen nach sich zieht, Du fährst Rad und Auto und Zug und Bus (wieviel Insekten killt das? Oder sind die weniger als Kühe?), Du kaufst nicht NUR fairtrade in 100% allen Lebensbereichen. Und dieses „ich lebe NICHT auf Kosten anderer“ ist doch überheblich find ich. Weil Du es eben schon tust.
    So wie jeder. Vielleicht in verschiedenem Maß und auf verschiedene Weise.

    BTW benutzen viele arme Inder jetzt Billig-Chemie-Waschmittel weil die Waschnüsse dank uns Ökos so teuer geworden sind. Wäre da nicht sinnvoll eingesetzte Chemie oder heimische Substanzen bei uns sinnvoller?!

    Manch vermeintlich gut gedachtes ist halt nicht soo toll. Ich hab auch Waschnüsse gekauft😀 Und ich kenn noch keine Alternative, es dreht sich ein bißchen im Kreis…

    petra

    Juli 4, 2008 at 16:47

  19. Ich hab das nur auf den Fleischkonsum bezogen. Und auch sonst hab ich nirgends geschrieben dass ich perfekt bin, das weiß ich selber liebe Petra, aber danke für den Hinweis, ich meine ich gräme mich ja nicht schon genug über die Welt und welchen Einfluss ich habe oder welche Auswirkungen mein Leben hat. Eigentlich solltest du mich lange genug kennen, um die Aussage richtig deuten zu können.

    Es geht hier auch nicht darum mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, klar, dass man sich angegriffen fühlt, wenn jemand einem sagt dass er das was man macht falsch findet, aber anstelle mit dem Finger zurück zu zeigen „du machst aber auch ganz viele schlimme Sachen, ha jetzt hab ichs dir gezeigt“ sollte man konstruktiv heran gehen und sehen was man verbessern kann, denn nur das bringt auf Dauer gesehen die Menschen voran. Alle Punkte die du angebracht hast sind berechtigte Kritikpunkte, aber für viele Dinge fehlts einfach am Geld und nicht am Wille.

    Genau wie z.B. das mit den Waschnüssen, dazu kommen noch die Transportwege, man muss es den anderen sagen und sie zum Denken anregen, aber nur weil jemand sagt etwas ist schlecht ist es noch lange nicht überheblich oder besserwisserisch, also finde ich zumindest, dass es oft anders rüberkommt merk ich ja oft genug.

    Benni

    Juli 4, 2008 at 20:44

  20. Es kommt halt schon auf die Art und Weise an wie man was sagt, that’s all.

    Ich würde an Deiner Stelle mal ganz konstruktiv überlegen, warum Leute des öfteren gereizt auf Deine konstruktiven, nicht mit dem Finger zeigenden Hinweise reagieren😉

    Vielleicht haben manche Leut zu manchen Zeiten auch keinen Nerv für „zum Denken angeregt werden“, denken selber genug oder grübeln eh schon den halben Tag darüber was sie machen können und wollen nicht auch noch Hinweise – genauso wie DU eben oben selber über Dich schreibst…

    Wenn wir schon ot sind.

    petra

    Juli 5, 2008 at 12:23

  21. Hat eigentlich jemand schonmal drüber nachgedacht, dass die meisten Pflanzen „wollen“, dass man sie isst? Nehmen wir mal z.B. diverse Beeren oder Getreide. Wie sollten die sich in der Natur weiterverbreiten, wenn sie nicht von einem Tier (darunter der Mensch)gegessen und irgendwo wieder ausgesch… würden?
    Deshalb halte ich die Diskussion, ob der Genuss von Pflanzen Ethisch vertretbar ist für kompletten Nonsens!

    Sascha

    Dezember 11, 2008 at 01:17


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