Bennis Welt

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Energiebetrug: Österreich verkauft deutschen Atom-Strom

with 6 comments

Gestern Abend hab ich wie immer quer angeschaut und habe nicht schlecht gestaunt als ich diesen Beitrag gesehen habe. In Österreich sollen unglaublich schöne Täler, die teilweise unter Naturschutz stehen und uns Menschen als Erholungsgebiete dienen in Stauseen umgewandelt werden, die über Nacht mit billigen deutschem Atomstrom aufgepumpt werden und tagsüber sauberen Wasserstrom erzeugen der dann wieder nach Deutschland exportiert wird, wo Menschen dann denken sie kaufen sauberen Ökostrom. Das ganze ist für mich eine Sauerei, die Manager bei EnBW und EON haben die Regionen um die es geht bestimmt noch nie selber gesehen aber auf der ihnen vorliegenden Kostenabrechnung steht wahrscheinlich ein dicker großer Geldbetrag. Was dabei der Natur, den Menschen und den Regionen die auf den Bergtourismus angewiesen sind angetan wird ist dabei völlig nebensächlich, Hauptsache der Profit stimmt. Und solange wir in Deutschland nicht mit dem Stromsparen effizienter werden, wird sich daran nichts ändern. Man sollte sich also doch überlegen, ob man nicht doch Enrgiesparlampen kaufen sollte, ob man den PC wirklich den ganzen Tag laufen lassen muss, etc. Ich denke ihr findet viel mehr Beispiele. Also kümmert euch drum, dass das besser wird, sonst ist die Natur bald nicht mehr so wie wir sie lieben, nämlich natürlich!

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Written by benniswelt

Oktober 27, 2006 um 08:21

Veröffentlicht in Main

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6 Antworten

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  1. Mann, diese Seite hat echt langsam Bildzeitungsniveau. Hier werden Meldungen aus der Tagespresse gegriffen, noch ein empörtes „ach wie schlimm“ hinzugefügt, unreflektiert romantische, belanglose Forderungen gestellt „unsere Natur soll natürlich bleiben“ (WAS bitte soll denn die angeführte „Natürlichkeit“ überhaupt sein?

    Die bösen Anderen werden angeprangert. – Nichts gegen die normativen Moralforderungen nach einem reflektierten Handeln (Stromsparen), es ist ja lobens- und wünschenswert, dass die Konsequenzen miteinbezogen werden, aber komischerweise läuft das hier nur auf der unreflektierten „Öko-Schiene“. Die eigenen Argumentationsstrategien und Annahmen werden unreflektiert hingestellt.

    Hier herrscht das Stammtischartige Gutmenschentum, das eines Studierenden echt nicht würdig ist, zumindest empfinde ich es als extrem peinlich soetwas öffentlich ins Netz zu stellen, wenn die Kritik auf halbem Wege stecken bleibt.
    Wenn man keine Ahnung hat, soll man einfach mal die Klappe halten, oder sich vernünftig informieren.

    Aber vielleicht kannst Du diese Kritik ja konstruktiv aufnehmen, auch wenn sie böse klingt.

    Beobachter Dritter Ordnung

    Oktober 28, 2006 at 22:01

  2. Ich gebe dir ja Recht, ich wollte einfach ein paar aktuelle Themen aufgreifen und den Besuchern die Gedanken selber überlassen. Ich versuche in Zukunft wieder mehr zu schreiben. Aber warum du dir gerade diesen Artikel zum Kommentieren ausgesucht hast versteh ich nicht. Ich weiss nicht ob du zubetonierte Täler natürlicher findest als Täler, wo ein Bach fließt, Tiere existieren und Pflanzen wachsen. Ich finde mein Beitrag spiegelt meine eigene Meinung wieder und wenn du eine andere hast, dann sei dir das gerne gestattet. Was hier Gutmenschentum sein soll verstehe ich auch nicht so ganz, ich versuche wenigstens was zu ändern.

    btw, ein echter Name würde dir auch mehr Glaubwürdigkeit verschaffen.

    Benni

    Oktober 29, 2006 at 09:02

  3. Der letzte Kommentar war vielleicht etwas zu hart formuliert, dafür möchte ich mich entschuldigen.
    Aber Natur, als einfach etwas gegebenes hinzustellen, mit singenden Vögeln und fließenden Bächlein finde ich schon eine seltsame romantische Vorstellung. Soetwas findest du vielleicht in einem Naturschutzreservat (oder einem Heimatfilm), aber das ist keineswegs natürlich, sondern eben durch Menschen reserviert. Natur bedeutet auch Tod, Hunger und Verderben.
    Ein funktionierendes Ökosystem, schön und gut, das wollen wir ja alle, und Deinen „Aktivismus“ in allen Ehren, nur etwas mehr reflexion in den Kommentaren würde der ganzen Sache auch den notwendigen Ernst geben.

    Beobachter Dritter Ordnung

    Oktober 31, 2006 at 23:13

  4. Also Natur gibt es da wo ich wohne in Hülle und Fülle. Für Großstädtler mag das seltsam romantisch sein, für mich Realität. Und in den Alpen oder den österreichischen Bergen gibt es genau die gleiche Natur wie ich sie oben beschrieben habe.
    Und inwiefern deiner Meinung dann der Eingriff des Menschen durch zubetonieren von Tälern eben genauso zu deiner Naturdefinition gehört ist für mich seltsam. Klar gibt es in der Natur Tod, das gehört einfach dazu, dafür entsteht neues Leben. Aber wenn der Mensch der Natur dafür keine Chance mehr gibt, ist es vorbei.

    Benni

    November 1, 2006 at 11:37

  5. „Wer das Wort ‚Natur‘ in den Mund nimmt, müßte eigentlich mit der Frage: welche? gestichelt werden: den natürlich gedüngten Kohl? … Das Landleben der fünfziger Jahre …? Die Bergeinsamkeit, bevor es das Buch ‚Wandern in den einsamen Bergen‘ gab? … Auch der Mensch ist Teil der Natur. Doch wo beginnt sie? … Natürlich ist die Körperlichkeit des aufrechtgehenden, erwachsenen Mitteleuropäers nicht mehr nur Natur. Da haben Bier, 40-Stunden-Schreibtisch-woche, Be- und Entkleidungsnormen und -industrien … doch einige Geschichtsspuren hinterlassen.“ (Beck 1988: 62f.)
    und: ist Technik uns nicht zur zweiten Natur geworden?

    Beobachter Dritter Ordnung

    November 1, 2006 at 22:57

  6. Also wenn du philosophieren willst, dann geh bitte in ein Philosophie Forum, ja?

    Benni

    November 2, 2006 at 18:48


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