Beitrag verschlagwortet mit ‘Essen’
Gentechnikpetition erreicht 10.000 Unterschriften in nur drei Tagen
Die Bundestagspetition gegen die Agrogentechnik erreicht innerhalb von nur drei Tagen 10.000 Unterschriften.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=16941
Damit ist das Ziel bis zum 19.4 die nötigen 50.000 Unterschriften zu erreichen in greifbare Nähe gerückt. Wer die Petition in seinem (Bio)laden zum Unterschreiben auslegen will, findet hier eine Vorlage:
Bitte verbreitet die Petition wo ihr könnt, nur so besteht eine reelle Chance, dass der Petitionsausschuss tagen muss und das Anliegen, das uns alle betrifft, vorgetragen werden kann!
Fairtrade-Towns
Habe gerade vorhin im Radio zum ersten mal von sogenannten Fairtrade-Towns gehört und nach Besuchen der Homepage des Projekts muss ich sagen, dass es eine bestechend gute Idee ist, den fairen Handel voran zu treiben und bekannt zu machen.

Damit sich eine Stadt Fairtrade-Town nennen darf, ist es erforderlich, dass mehrere Kriterien erfüllt werden, z.B. das Betriebe fairen Kaffee trinken und diesen an Kunden ausschenken, das Schulen Projekte rund um den fairen Handel durchführen und auch im Hauswirtschaftsunterricht Bio und Fairtrade-Produkte verwendet und der Gedanken dahinter erklärt werden, dass es im Rathaus oder im Cafe Fairtrade-Produkte gibt, etc. Weiter geht es um Pressearbeit der Städte, die das Handel der Stadt weiter trägt.
Insgesamt finde ich es toll, dass sich deutsche Städe um diesen Titel bemühen, denn viele kleine Schritte führen zum Ziel, welches hier eine gerechte und faire Welt für Konsumenten und Hersteller bedeutet.
Biofach 2009
Und wieder ein Jahr vorbei, wie schnell die Zeit vergeht. Die Biofach 2009 stand an, mit ihrem 20 jährigen Jubiläum und diesmal einem großen Textilbereich. Jessi und ich haben uns gestern früh auf den Weg nach Nürnberg gemacht und sind mit ein wenig Verspätung um kurz nach elf auf dem Messe Gelände angekommen. Vom Äußeren machte es erst mal keinen Eindruck, als wäre etwas anders als die letzten Jahre, auch als wir dann drinnen waren, hat es nicht anders ausgesehen oder einen anderen Flair gehabt als die letzten beide Male die ich war, was aber natürlich nichts negatives ist, da die Stimmung auf der Biofach eigentlich immer toll ist.
Neben vielen köstlichen Leckerbissen über Oliven, eingelegten Knoblauch, Tofu, Sojajogurt und Bionade Cocktails gab es dieses Jahr einen klaren Favoriten für mich. Letztes Jahr war das der Oliventofu von Taifun, dieses Jahr hat Provamel mit ihren Sojanuggets meine Auszeichnung verdient. Dazu ein Dip auf Sojajogurtbasis mit Knoblauch und Schnittlauch, fertig war das, was ich schon lange vermisst habe oder überlegt habe, aus bereits verhandenem zu kochen. In die Bioläden kommen soll das Produkt Anfang Mai, ich warte schon jetzt voller Sehnsucht darauf.
Ich freue mich auf die Biofach 2010 und auf weitere tolle Produkte!
Wetten dass? (es immer noch schlimmer geht)
Krankheitsbedingt hab ich gestern mit meiner Familie “Wetten dass” angeschaut und hab ich bei mehreren Dingen gefragt, was dieser Quatsch denn nun eigentlich soll.
Da war gleich zu Beginn die Wettschuld von Jörg Pilawa, der den Hamburger Fischverkäufer geben musste. Neben der Tatsache, dass mir meine Eltern beigebracht haben, nicht mit Essen zu spielen, fand ich es auch nicht wirklich amüsant, sondern einfach nur dumm. Ich nehme an, die Fische wurden danach auch nicht gegessen, sondern einfach weggeworfen.
Dann kam Herr Scientology, Tom Cruise, höchstpersönlich und durfte über seinen neuen Film (Operation Walküre) sprechen. Es hätte auch gereicht, den deutschen Darsteller einzuladen und nicht einem vehementen Scientology Verfechter noch Öffentlichkeit zu geben.
Später gab es dann ein Auto zu gewinnen, nein, natürlich kein umweltschonendes, sondern ein richtig fettes, mit Alufelgen und riesen Trara. Ein Hohn auf die derzeitige Entwicklung, aber entweder muss die Autoindustrie die großen Autos loswerden, die niemand mehr haben will, oder der Gewinner freut sich über die Abwrackprämie für sein altes Auto…
Wem das noch nicht gereicht hat, wurde mit einer nervigen weiblichen Persönlichkeit, deren Name ich mir nicht gemerkt habe, aus dem Dschungelcamp beglückt, die ihre seltsame Art auch sehr deutlich zum Ausdruck brachte.
Bis dahin gab es von Tommy kein einzig kritisches Wort, erst Michael Mittermeier am Ende brachte viele meiner Gedanken sehr treffend auf den Punkt. Das hat gut getan, aber ob es viele verstanden haben, wage ich zu bezweifeln.
Münchner Erklärung gegen Gentechnik, Atomkraft und Biosprit
Das Umweltinstitut München sammelt Unterschriften gegen den “ökologischen Wahnsinn”.
Wir sind für den Ausstieg aus der Atomwirtschaft und die Abschaltung aller Atomkraftwerke.
Zahlreiche Zwischenfälle auch in den vermeintlich sicheren deutschen Reaktoren zeigen: Atomkraft ist unbeherrschbar. Hochradioaktiver Atommüll strahlt zudem Jahrtausende lang. Ein betriebsbereites Endlager dafür gibt es auf der ganzen Welt jedoch bis heute nicht. Und auch der Brennstoff Uran ist endlich.
Wir müssen Energie einsparen, sie effizienter nutzen und die nachhaltigen erneuerbaren Energien zügig ausbauen.Wir sind gegen Gentechnik in der Landwirtschaft.
Kein Mensch kann heute überschauen, welche Folgen Manipulationen am Erbgut von Pflanzen und Tieren haben. Die ökologischen und gesundheitlichen Risiken sind gewaltig.
Rund 80 Prozent der Menschen in Deutschland sind gegen die Gentechnik. Sie wollen nicht, dass Gen-Pflanzen angebaut oder importiert werden und damit in unsere Nahrungskette gelangen.
Wir sind dafür, dass die ökologische Landwirtschaft gefördert wird, damit gesunde Lebensmittel produziert werden. Europa muss gentechnikfrei werden.Wir sind gegen den Anbau von “Bio-Sprit”.
Kraftstoffe aus Pflanzen haben eine verheerende Bilanz. Ihre Produktion verteuert unsere Lebensmittel und sorgt dafür, dass noch mehr Menschen auf der Welt hungern. Sie zerstören die Lebensräume von Menschen und Tieren. Riesige Monokulturen verbrauchen gigantische Mengen an Wasser, Dünger und Pestiziden. Letztlich beschleunigt “Bio”-Sprit den Klimawandel noch.
Auch wenn es bei der Verwertung von Reststoffen und einzelnen dezentralen, stationären Projekten sinnvolle Anwendungen von “Biomasse” gibt: Der eingeschlagene Weg, Erdöl durch “Bio”-Sprit zu ersetzen, ist eine ökologische und soziale Katastrophe.
Wir sind dafür, dass der CO2-Ausstoß durch intelligente Verkehrskonzepte reduziert wird.
Pervers
Gerade hab ich zufällig die Zutatenliste einer Packung Erdnüsse (Farmer) gelesen:
Erdnusskerne,
Salz,
modifizierte Stärke,
Geschmacksverstärker (E621),
Geliermittel (E414),
Dextrose,
Hefepulver,
Weizenstärke,
hydrolisiertes Pflanzeneiweiß,
Zwiebelpulver,
Gewürze und Kräuter,
Farbstoff (E160c),
Aroma,
Pflanzliches Öl
Da muss man ja froh sein, dass die Erdnüsse noch an erster Stelle stehen…
Bruschetta Herbstabend
Jeder kennt es, jeder mag es und jetzt kommt noch ein weiteres Rezept von mir dazu. Dafür braucht ihr:
Zutaten für zwei Personen:
(je nach Größe) ein oder ein halbes breiteres Baguette
zwei mittelgroße Zwiebeln
zwei Tomaten
4-5 Knoblauchzehen
frisches Basilikum
Margarine
Olivenöl
Chili Sauce
Oregano, Thymian, Salz, Pfeffer, Cayenne Pfeffer
Zwiebeln schälen und mit einem Hobel Ringe daraus machen. Margarine in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelringe leicht andünsten, salzen, danach Pfanne von der Platte nehmen.
Baguette in Scheiben schneiden, toasten, danach Knoblauchzehen pressen und auf den getoasteten Scheiben verteilen, salzen und pfeffern, anschließend mit Olivenöl bepinseln.
Angedünstete Zwiebelscheiben auf die Baguettescheiben legen, Tomaten in Scheiben schneiden und auf die Zwieblen legen. Anschließend mit den Gewürzen je nach Geschmack würzen und dann die Baguettes in den Backofen und ein wenig bei Umluft backen.
Jetzt noch frischen Basilikum drüber verteilen und nach Geschmack Chili Sauce darübergeben, fertig.







